„Wir wollen eine Ansage machen“

18. März 2017

Es ist angerichtet. Am Samstag reist der VfB Germania Halberstadt im Gipfeltreffen der Oberliga Süd zum direkten Verfolger Bischofswerdaer FV. Für den Regionalliga-Absteiger stellt der Besuch in Sachsen sicherlich eine große Prüfung dar, da sich der Tabellenzweite zuletzt in überragender Form präsentierte.

Bischofswerdaer FV – VfB Germania Halberstadt (Sa 14:00)

Während Halberstadt in den ersten beiden Auftritten des neuen Jahres noch auf der Suche nach der Form war, demonstrierte Bischofswerda gerade in den zurückliegenden Auftritten zuhause gegen Merseburg (5:0) und beim VFC Plauen (3:1), dass die Mannschaft von Trainer Erik Schmidt aktuell in hervorragender Verfassung ist. Die ist auch VfB-Coach Andreas Petersen nicht verborgen geblieben: „Man braucht sich ja nur die Resultate zu betrachten. Bischofswerda besitzt eine spielstarke Mannschaft, die gespickt ist mit erfahrenen Regionalliga-Spielern. Sie haben eine enorme Qualität in ihren Reihen und wirken zudem mental sehr gefestigt“, beschreibt der Coach die Stärken des kommenden Gegners. Halberstadts Sportdirektor Kevin Meinhardt machte sich gegen Merseburg und Plauen vor Ort ein Bild des Kontrahenten und attestierte dem Tabellenzweiten „eine spielerische und läuferische Überlegenheit gegen die beiden Teams. Sie haben sich im Winter richtig gut verstärkt und sind mit der Mannschaft im Sommer nicht mehr zu vergleichen.“ Im Hinspiel gewann die Germania durch einen Treffer von Nico Hübner mit 1:0 gegen den BFV 08. Hier die Highlights der Partie: (hier klicken)

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Halberstadt rehabilitierte sich in der Vorwoche für die erlittene Auftaktpleite in Jena und triumphierte nach 90 einseitigen Minuten gegen den SSV Markranstädt mit 3:0. „Man hat gesehen, dass in unserem Spiel noch nicht alles passt. Aber die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute gegen einen tiefstehenden Gegner mit großer Leidenschaft und hohem Engagement alles rausgehauen und wir haben die passende Antwort gegeben. Uns hat der Pflichtsieg gutgetan“, blickt Petersen zurück. Für Samstag erwartet der Übungsleiter hingegen ein weitaus offeneres Spiel. „Die Spielweise des BFV liegt uns mehr. Zuletzt mussten wir uns mit Teams auseinandersetzen, die destruktiv und enorm defensiv aufgetreten sind. Wir sind voller Vorfreude auf den Vergleich mit Bischofswerda. Ich habe den Jungs gesagt, dass man sich wegen solcher Partien für den Fußball entschieden hat“, so Petersen weiter. Bei einem Blick auf das Tableau könnte sich Halberstadt mit einem Erfolg weiter absetzen und die kommenden Aufgaben im Landespokal und gegen Chemie Leipzig mit viel Selbstvertrauen angehen. „Wir werden sehen, ob die Mannschaft für den nächsten Schritt bereit ist. Unser Ziel ist es, in der Tabelle weiter oben zu bleiben. Wir sind auf alles vorbereitet und wollen in Bischofswerda eine Ansage an die Konkurrenz machen“, gibt sich der Trainer optimistisch.

Ab 14 Uhr ist das Topspiel des 20. Spieltags am Samstag im Liveticker auf der Homepage des VfB zu verfolgen.

Schiedsrichter: Tobias Hagemann