In Bismark winkt der Einzug ins Landespokal-Viertelfinale
Am morgigen Samstag steht für unsere Oberliga-Mannschaft das Pokal-Achtelfinale an und zum dritten Mal in Folge müssen wir bei einem Landesligisten antreten. Beim TuS Schwarz-Weiß Bismark wollen unsere Jungs den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Anstoß ist bereits um 13 Uhr.

Trainer Andreas Petersen (49)
Prominentester Akteur bei den Bismarkern » ist wohl Coach Dirk Grempler (41 Jahre), der zu Beginn der 90er mehr als vier Jahre für den 1. FC Magdeburg kickte, seine größten Erfolge jedoch erst danach bei Lok Stendal (1994-2001, 188 Pflichtspiele) feierte. Während dieser Zeit zog Grempler mit Stendal sogar ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein, wo der damalige Regionalligist im Elfmeterschießen gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen im Oktober 1995 äußerst unglücklich unterlag. Auch das Wiedersehen mit unserem Trainer Andreas Petersen (Foto), beide wurden in Quedlinburg geboren, hat für Grempler einen besonderen Stellenwert: „Andreas hat einen sehr großen Anteil daran, dass ich 1990 beim 1. FCM richtig durchstarten konnte, denn er war es, der mir damals ein Probetraining unter Achim Streich in Magdeburg ermöglichte. Dafür bin ich Andreas noch heute dankbar!“
Der 41-Jährige Grempler ist nun seit mehr als fünf Jahren Cheftrainer beim TuS Schwarz-Weiß Bismark, und trotz anhaltender Personalprobleme freut er sich auf die Pokalpartie: „Es ist doch eigentlich egal, wer am Samstag für uns aufläuft. Meine Jungs werden sich auf jeden Fall zerreißen, und wir wollen die einmalige Chance, die wir eigentlich gar nicht haben, zum Weiterkommen nutzen. Angesichts der sehr guten Hinrunde kann meine Mannschaft zudem mit stolzer Brust auflaufen und daher auch befreit aufspielen. Natürlich ist der VfB Germania der große Favorit, allein schon wegen der individuellen Klasse, aber ich selbst habe es mit Lok Stendal schon mehrmals erlebt, was im Pokal alles möglich ist. Wir wollen versuchen, die Begegnung so lange wie möglich offen zu halten und vereinzelte Nadelstiche zu setzen. Je länger wir das Duell torlos halten, desto nervöser wird Halberstadt.”

Kapitän Enrico Gerlach (32)
Die letzten Duelle mit Bismark gab es in der Verbandsliga-Serie 2002/03, als Schwarz-Weiß gegen uns als Neuling antrat und wir am Saisonende in die Oberliga aufgestiegen sind. Bei der damaligen Auswärtspartie konnten wir trotz Unterzahl, Stefan „Harry“ Huch hatte Rot gesehen, mit 3:6 gewinnen. Das Rückspiel im heimischen Friedensstadion endete 1:1. Diesmal stehen die Vorzeichen jedoch völlig anders und alles andere als ein Sieg in der Altmark steht für unsere Mannschaft nicht zur Debatte, wenngleich Bismark, aktueller Tabellendritter der Landesliga Nord, zu Hause seit über einem Jahr ungeschlagen ist. Dennoch wollen Gerlach (Foto), Kischel, Eggert und Co. mit aller Macht ins Viertelfinale vordringen, und sollte unsere Elf eine „normale“ Leistung abrufen und die gute Offensiv-Vorstellung der letzten Liga-Begegnung bei Schott Jena bestätigen, dürfte dem Einzug in die nächste Runde eigentlich nichts im Wege stehen, trotz der Fußball-Phrase, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Ähnlich sieht es auch Coach Petersen, der die Aufgabe „nicht auf die leichte Schulter nimmt, aber dennoch müssen wir ohne wenn und aber weiterkommen!“
Schiedsrichter: Marco Schramm (Magdeburg)
Assistenten: Marco Uhlmann (Magdeburg), Christian Naujoks (Magdeburg)











