Wiedergutmachung beim Tabellenletzten Schott Jena?
Am kommenden Sonntag geht es für unsere Oberliga-Mannschaft ins Ernst-Abbe-Sportfeld nach Jena. Dort steht das Duell mit dem gastgebenden SV Schott an. Wenngleich uns nach wie vor erhebliche Personal-Probleme plagen, werden unsere Jungs mit aller Macht versuchen, in die Erfolgsspur zurück zu finden und drei Punkte mitzunehmen. Anstoß ist um 14 Uhr.
Derzeit liegt der Thüringer Aufsteiger nach drei Unentschieden, acht Niederlagen und 4:22 Toren auf dem letzten Tabellenplatz. Dennoch wird die Mannschaft um Trainer Wolfgang Schakau alles daran setzen, die Negativserie von zuletzt sieben Niederlagen in Folge zu stoppen, zumal in den letzten Wochen durchaus achtbare Resultate gelangen, denn gegen Liga-Krösus RB Leipzig wurde „nur“ knapp mit 0:1 verloren und auch in Bautzen gab es neulich eine äußerst unglückliche 0:1-Niederlage, obwohl Schott dort über weite Strecken der Partie zu überzeugen wusste. Außerdem konnten die Männer um Kapitän Thomas Wolter im Heimspiel gegen den Regionalliga-Absteiger Sachsen Leipzig ein 1:1 erkämpfen. Genug Gründe für unsere Elf, den kommenden Gegner nicht zu unterschätzen oder gar auf die „leichte Schulter“ zu nehmen. Dieses Duell, Schott gegen Germania, ist zudem eine Premiere, denn bisherige Vergleiche gab es noch nie.
Schiedsrichter: Lars Albert (Tannenbergsthal)
Assistenten: Karsten Lößnitz (Zwickau), Michael Rehm (Aue)
Zum Gegner
Der SV Schott Jena » ist ein deutscher Sportverein aus Jena. Heimstätte des Vereins ist das Sportzentrum Oberaue. Der Werksverein SV Schott Jena wurde im Jahr 1896 von Arbeitern und dem Firmengründer Otto Schott der Firma Jenaer Glaswerk Schott & Genossen als Turnverein der Glashütte Jena gegründet. In dem anfangs reinen Turnverein kam 1911 die Fußballabteilung hinzu, welche bis 1945 nur unterklassig spielte. 1933 erfolgte eine Fusion mit dem Werksorchester der Glashütte und die Jenenser spielten erst als TSM Glaswerk Jena, ab 1937 als TuS Schott Jena. Nach Kriegsende wurde der Verein aufgelöst und im Jahr 1946 als SG Jena-Forst neu gegründet. Obwohl auch weiterhin die Glashütte finanzielle Unterstützung gab, folgten wieder mehrere Umbenennungen.
Bis 1990 spielte Jena unter insgesamt zehn verschiedenen Bezeichnungen, unter anderem als BSG Otto Schott sowie BSG Glaswerk Jena. Auf sportlicher Ebene fasste der Verein nie Fuß im höherklassigen Fußball der DDR. Schon 1950 trat der Verein seinen Landesklassenplatz an die neu gegründete BSG Chemie Jena ab. In den späteren Achtziger Jahren konnte Jena mehrmals die Bezirksliga Gera gewinnen, scheiterte aber immer wieder in der Aufstiegsrunde zur DDR-Liga.
Nach der Wende wurde wieder eine Namensänderung in SV Jenaer Glas vollzogen und der Werksverein wurde in die Landesliga Thüringen eingegliedert. Während der Verein in der Spielzeit 1995/96 noch knapp scheiterte, wurde im Folgejahr die Thüringer Meisterschaft gewonnen. In der Oberliga Nordost konnte sich der SV JENAer Glaswerk danach insgesamt drei Spielzeiten behaupten. Seit 2000 spielte der erneut in SV Schott JENAer Glas umbenannte Verein jedoch wieder in der Thüringenliga und benannte sich im Februar 2008 in den aktuellen Vereinsnamen SV Schott Jena abermals um. In der Saison 2008/2009 wurde Schott dann zum zweiten Mal Thüringenmeister und spielt damit seit dieser Serie in der Oberliga Nordost Staffel Süd. Die Oberliga-Heimbegegnungen trägt der SV allerdings im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld, auf Platz 3, aus. Quelle: u. a. Wikipedia »











